Kleiner Ort mir großer Geschichte

Die Anfänge Sackenbachs fallen in eine Zeit, als in Deutschland Könige und Kaiser wie Friedrich Barbarossa (1152 - 1190) oder Friedrich II (1212 - 1250) regierten, die Menschen zu den Kreuzzügen aufbrachen und Minnesänger wie Walther von der Vogelweide für Unterhaltung sorgten.

Als Gründungsdatum wird bei Orten zumeist die erste urkundliche Erwähnung angesehen. Sackenbach wird wie einige andere Orte in der Umgebung im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die älteste Urkunde, die sich eindeutig auf Sackenbach bezieht, ist vom 19. Februar 1360. Allerdings existiert eine Würzburger Urkunde aus dem Jahr 1319 in der der Name 'vischer Sakhenbach' auftaucht. Ein Zufall scheint aufgrund der Einmaligkeit des Ortsnamens in Franken ausgeschlossen.


Diese Erkenntnisse sind ein kurzer Auszug aus 'Die Geschichte des Dorfes Sackenbach' - verfassst und herausgegeben von Gerd Walter 2001.

 

Im ersten 270seitigen Teil seiner (geplanten) 3teiligen Chronik befasst er sich mit der allgemeinen und politischenGeschichte von den Anfängen in der Rienecker Zeit bis zum Beginn des Nationalsozoialismus.
Die Chronik ist leider nicht im Handel erhältlich. Exemplare zur Einsicht befinden sich im Stadtarchiv Lohr, in der Stadtbibliothek Lohr, im Staatsarchiv Würzburg und weiteren ausgewählten Bibliotheken und Archiven.